Häufig gestellte Fragen

Hier finden sich eine Reihe von Fragen, die von Lesern und Besuchern der Ausstellung gestellt wurden.

01

Woher eine solche Idee?

Frage einer Lehrerin im Ruhestand von der Universität des Dritten Jahrhunderts.

 

Die Idee für die Ausstellung kam auf, weil im Lehrplan der Schulen eine beträchtliche Bildungslücke in diesem Bereich besteht. Daten über die Entstehung der Bibel sind unvollständig. Die nun an einem Ort gesammelten 3.500 Jahre Geschichte ersetzen die Reise durch viele Museen Europas und erlauben es den Schülern, sich mit den verschiedenen Jahrhunderten vertraut zu machen und ihre besonderen Vorzüge kennen zu lernen. Wer an dieser interaktiven Reise teilnimmt, bekommt in Form eines Reprints einen Vertreter jeder dieser Epochen an die Hand.

02

Wie lange hat das Sammeln der Exponate gedauert?

Frage eines Philologie-Studenten aus Katowice.

 

Seine Anfänge hat die Ausstellung mit der Bibelschule "Berea" genommen, die unter der Leitung der "Towarzystwo Upowszechniania Myśli Reformowanej" (wörtlich: "Gesellschaft zur Verbreitung der reformierten Gedanken") in Świętochłowice [Südpolen] tätig ist. Dort hatte es Vorträge über die Entstehungsgeschichte der Heiligen Schrift gegeben, für die Kopien und Faksimiles bekannter Manuskripte erworben worden waren. Exemplare gegenwärtig herausgegebener Neudrucke hatten die Studiengrundlage bei der Übersetzung der Schriften in die verschiedenen Landessprachen dargestellt. Insgesamt nahm es ungefähr 36 Monate in Anspruch, die Ausstellung vorzubereiten. Dabei entstanden Pausen durch Recherchen, das Warten auf Lieferungen sowie durch die Zeit, die zusätzlich für die manuelle Erstellung seltener Kopien benötigt wurde. Den graphischen Rahmen gestalteten Personen, die eng mit der Bibelschule verbunden sind. Kalligraphische Arbeiten wurden von Studenten ausgeführt.

03

Wie lange dauert die Besichtigung?

Frage eines Blog-Lesers.

 

Die Präsentation dauert insgesamt 45 Minuten plus 15 bis 30 Minuten für Fragen der Besucher. Das Durchlesen aller Ausstellungstafeln nimmt ungefähr zwei Stunden in Anspruch. Wer Ausdauer hat, widmet der Besichtigung drei Stunden. Neben der normalen Ausstellung werden auch Vorträge angeboten, die in das Thema einführen, Bildershows sowie Workshops zur Kalligraphiekunst. Für das gesamte Programm sollten in diesem Fall fünf Stunden eingeplant werden.

04

Darf man die Exponate anfassen?

Frage von Besuchern.

 

Es handelt sich um eine Sonderausstellung, die das Ziel verfolgt, ihre Besucher mit dem Entstehungsprozess der Schriften in Berührung zu bringen und sie mit dem lebendigen Wort bekannt zu machen. Man darf alle Bücher, Pergamente und Papyrusrollen anfassen, einen 13 kg schweren Buchband in die Hand nehmen wie auch Schriftrollen aus Tierhaut in hebräischer Sprache. Es gibt darüber hinaus Repliken der Krüge, in denen jene Schriftrollen bis zu unserer Zeit aufbewahrt wurden. Nur Originale befinden sich hinter Glas, können jedoch nach Öffnen der Schutzvorrichtung ebenfalls näher betrachtet werden. Hierzu zählen Originale oder manuell erstellte originalgetreue moderne Kopien, die uns zu jeder der mittelalterlichen Ausgaben zur Verfügung stehen.